Im Urlaub lese ich immer gerne Bücher von denen ich hoffe, dass sie mir einige neue Ideen bringen. So las ich in diesem Sommer das Buch “Der stille Raub” von Gerald Hörhan, der auch als der Investmentpunk bekannt ist. Wer ihn nicht kennt, dem würde ich raten mal auf YouTube einige Videos von ihm anzusehen. Schon seit einiger Zeit predigt er den Untergang der Mittelschicht aufgrund der digitalen Revolution und erwähnt dabei das Olympia-Prinzip.

Das Olympia-Prinzip besagt, dass derjenige mit dem besten und auch sichtbarsten Angebot sein Marktsegment beherrschen wird. Mit etwas Glück bekommt auch der Zweitbeste und Drittbeste noch ein Stück vom Kuchen ab, aber der Rest geht leer aus. Immer wieder kommen auch Unternehmer der klassischen Wirtschaft, wie Zahnärzte, Gastronomen oder Installateure auf Gerald Hörhan zu und meinen, dass doch ihr Geschäft nicht von der digitalen Revolution betroffen sei. Schliesslich müssten Zähne immer noch “offline” in einer Praxis behandelt  werden und tropfende Wasserhähne werden vermutlich auch nicht so schnell von Robo-Klempnern repariert.

Diese Denkweise ist jedoch falsch. Denn wenn Herr Hörhan, ein erfolgreicher Immobilieninvestor, nach einem Klempner für eine seiner Wohnungen sucht, geht er ins Internet und wählt denjenigen mit dem besten Web-Auftritt und den besten Bewertungen. Da wird nicht lange gefackelt und der Rest geht leer aus. Auch für Zahnärzte und praktisch jeden anderen Wirtschaftszweig gilt, derjenige mit dem am besten in Szene gesetzten Angebot wird das Geschäft machen.

Damit hat meine diesjährige Sommerlektüre für mich keine neuen Ideen gebracht sondern die Ansichten, die auch ich schon lange vertrete, bestätigt. Wer seinen digitalen Fussabdruck nicht pflegt, wird in Zukunft wirtschaftlich untergehen. Dabei ist es wichtig aus der Masse herauszustechen. Dies geht nicht nur mit einem unserer Website Pakete, sondern kann auch vielleicht in Form eines Chatbots sein, der auf kreative Art und Weise mit dem Kunden interagiert.

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